Samstag, 29. März 2014

Troll

Also ein unheimlicher Riese oder gar ein plumper Unhold 
--- so wie wir es aus der Geschichte der Trolle kennen --- 
ist ja nun unser Troll keineswegs ...
 Im Gegenteil, er ist ein kleiner niedlich anzuschauender Gartenfreund.
Schon zweimal in seinem Trollleben
zerbrach er in viele kleine Teile.
--- und jedesmal waren die Hühnis schuld ---
 sie zollen ihm einfach keinen Respekt.
Wenn sie einen Wurm in seiner Nähe entdecken,
wird gescharrt was die Erde hergibt und wer da im Wege steht wird einfach umgestoßen.
 Es macht Mühe, all die kleinen zerbrochenen Teile wieder einander zuzuordnen, aber da der Troll schon so viele Jahre bei uns wohnt scheuen wir die Arbeit nicht.
Wir vermuten nämlich , dass er durch seine lässige  Haltung ...
 ( schaut mal genau hin ... er pfeift sogar )

... jeden ungebetenden Gast vepfeift ; )

Samstag, 22. März 2014

Herr Schmidt

Darf ich euch " HERR SCHMIDT " vorstellen.
Herr Schmidt ist mittlerweille 7 Jahre alt und ist der hübscheste Kater der Welt. Aber Eins nach dem Anderen.
Vor 7 Jahren bat unsere Tierärztin um Hilfe ... 
5 putzige Katzebabys suchten ein Zuhause.
Na gut 5 Katzenbabys wären für den Anfang vielleicht ein wenig viel geworden. Aber ein Baby, dass ist doch wohl zu schaffen.
So entschlossen wir uns Katzeneltern zu werden.
Wir besorgten uns das ganze Equipment und nahmen 
* Erwin Schmidt * 
bei uns auf.
Die ersten Tage mit Erwin vergingen wie im Fluge.
 Er ist ein sehr ruhiger und sanfter Kater, der 
 ---wenn er nicht gerade schläft --- 
* beobachtet * 
Das heißt, er sitzt irgendwo und schaut sich um ... 
und das sehr sehr ausdauernd.
Ich vermute ja, er weiß wie anmutig er
 in der sitzenden Position aussieht und deshalb 
harrt er so lange aus.
Und mittlerweile weiß er auch,
 wie er sich so richtig in Pose bringen muss, um gut rüberzukommen.
Naja er kann aber nicht nur schön sein, sondern er kann auch Mäuse fangen und das so richtig mit Anlauf...
Ach ja Kartons liebt er auch ...
Denn in diesen kann man sich soooo schön verstecken.
Aber jetzt kommen wir zu seiner Lieblingsbeschäftigung
 * schlafen *.
In jeder Ecke des Hauses fühlt er sich so wohl.,
dass er der Meinung ist ...
hier mach ich mal ein Nikerchen.
Er schläft dann so tief und fest, dass ihn nichts in der Welt stören  kann ... beneidenswert oder ?
 Für uns ist es manchmal nicht so einfach, denn wir würden schon gerne unsere Zeitung lesen
 wann wir es möchten und nicht erst,
 wenn er sie freigibt.
Äußerst angenehm lässt es sich auch auf unserem Laptop ruhen ...
 Aber wenn ihm dann alles irgendwie zuviel wird 
--- versteckt --- 
er sich und ist über Stunden nicht mehr zu sehen.


Kartoffeln

Da der Boden nach den schönen Sonnentagen
warm und trocken ist, kann die Kartoffelsaison eröffnet werden.
Dieses Jahr möchte ich mehr Pflanzen anbauen ...
denn die Nachfrage innerhalb unserer Familie ist enorm gestiegen.
Zuerst habe ich das Beet gemulcht, dann mit einem Dreizahn gelockert und die Kartoffeln mit einem Abstand von 30 cm von Knolle zu Knolle in die Erde gebracht.
Hühnchen Nummer 5 hat mich eifrig unterstützt ... Naja, eigentlich war es auf der Suche nach Würmern, denn dort wo gegraben wird, kann ein Wurm nicht weit sein ... In jedes Knollenloch schaute Nummer 5 hinein, vergeblich denn kein Wurm ließ sich blicken.
Kurz nachdem ich die Reihen leicht angehäufelt hatte,
fing es an zu regnen. 
Das nenn ich perfekte Planung.


Donnerstag, 20. März 2014

Frühlingsanfang

War das heute ein Frühlingstag ...
 ich hatte das Gefühl , dass alles es im Garten förmlich explodiert. 
Überall zeigen sich nun Knospen
die unbedingt aufplatzen wollen ...die Vögel zwitschern unentwegt
und im Blumenbeet habe ich weitere Frühlingsblüher entdeckt.

 
Für mich stand heute 
das Kräuter - und Gemüsebeet
 ganz oben auf der Liste.
Winterschutz entfernen, durchharken und schon mal
 die Möhren aussäen. 
Besonders entzückt war ich, als ich im Kräuterbeet 
 kleine Schnittlauchstängelchen und Petersilienblättchen bemerkte.
Achja und unser Nachbarhund  " Shakira " war auch entzückt...


Sonntag, 16. März 2014

Ostern

Heute hat es mich gepackt ... das OSTERFIEBER.
Ich weiß, es ist bis Ostern noch ein kleines Weilchen... aber heute war das Wetter so gar kein Gartenwetter.
 *** wie sind wir doch mit Sonne & Wärme verwöhnt worden ***
und nachdem im Haus alles zurecht gemacht war, bin ich in den Keller abgetaucht. Lange musste ich nicht suchen, denn es ist ja alles schön geordnet -- ein Regal für Weihnachtsdekoration und ein etwas kleineres Regal für die Osterdekoration. Ich habe erst einmal im Haus dekoriert. Wenn in den nächsten Tagen der Sturm nachlässt, werde ich den Garten mit vielen Osterdingen herrichten ... bis dahin wünsche ich allen Bloglesern
einen angenehmen Wochenstart.

Freitag, 14. März 2014

Wie wir zu unseren Hühnern kamen ...

Schon immer fand ich Hühner äußerst interessant.
 Diese kleinen * Dinosaurier* sind eben nicht vor 65 Millionen Jahren ausgestorben ... in meinen Augen sind sie echte kleine Diven, die sich nicht so leicht unterkriegen lassen. 

 Als ich dann vor einem Jahr meinen Mann fragte,
 ob er etwas gegen einen * beflügelten * Famileinzuwachs hätte,
 schaute er mich zuerst etwas unglaubwürdig an, jedoch fand er sehr schnell Gefallen an dem Gedanken
 unsere kleine Familie,
 um 5 Damen zu erweitern.
 Ein Hühnerhäuschen mit Legenestern und einer Hühnerstange
 musste also her.
So fingen wir im Januar 2013 an
 --- bei gefühlten - 20° C  --- ,
 den alten Hundezwinger
--- der eh nur als Baulager diente ---
 hühnergerecht umzubauen.
Mein Mann wuchs über sich hinaus und baute ein richtig schickes
  * Findus und Pettersson *
Häuschen ...
Zwischendurch schaute Erwin Schmidt - unser Katerchen - vorbei und staunte nicht schlecht ... er ahnte nicht
was auf ihn zukommen würde.
Am 7. Februar war es dann endlich soweit:
Unsere Hühnis zogen bei uns ein.
 Zögerlich aber doch neugierig schaute das erste Huhn Miss Marple  aus dem Karton ... nach und nach folgten dann Rosalie, The Queen, Schneewittchen und Nummer 5.
Die ersten Tage waren sie recht scheu und ängstlich.
 Zudem bemerkten wir,
dass sie nicht scharrten ... und ein Huhn MUSS scharren,
sonst ist es kein Huhn.
Deshalb zeigte ich ihnen mit einem Ast was Scharren bedeutet ...
Nun gut,
wer hier das dumme Hühnchen war bleibt euch überlassen ; ).
Sie lernten schnell und heute sind sie
die geborenen * Tiefbaumeister *
Ebenso springen sie heute sehr graziös und anmutig
auf ihre Schlafstange.
Vor einem Jahr sah das noch ganz anders aus. Nicht einmal ansatzweise konnte man erkennen, dass dieses plumpe Gehopse unter der Stange ein Sprung sein sollte. Also ging mein Mann jeden Abend in den Stall und setze jedes Hühnchen auf die Schlafstange .
Das nenn ich Hühnervaterliebe.
Glücklich und seelig schliefen dann alle Hühnchen
 auf der Stange ein.

Nach und nach gewöhnten sie sich an ihr neues Zuhause ...
sie wurden uns gegenüber zutraulicher
und wir hatten den Eindruck, dass sie für
die große weite Gartenwelt
allmählich bereit sind.

Das es nun ausgerechnet in der Nacht
vor der Welterkundung schneite, konnte ja keiner ahnen.
Wir wussten aus verschiedenen Hühnerforen, dass Hühner schneeblind sind und um sich orientieren zu können,
 Markierungen im Schnee benötigen.
Diese Markierungen zauberten wir ihnen
mit einem Schneeschieber ...
wir kehrten sozusagen  den Schnee von der Wiese und schufen so
 * Laufstraßen * für unsere Hühnis.
Sie waren einfach nur glücklich, ... und wir auch.
Die Hühnis lieben meinen Mann und würden  ihn wohl bis ans Ende dieser Welt folgen -- vielleicht weil er Schneestraßen baute oder weil er sie jeden Abend auf die Schlafstange setzte .
Irgendwann konnten unsere Hühnis scharren und hopsten auch allein auf ihre Stange ...
ABER sie legten keine Eier. Jeden Tag schauten wir in ihre Legenester... jedoch waren sie leer.
 Also kauften wir weiße Toneier --- zur MOTIVATION ... aber es passierte nichts.
Am 38.Tag nach ihrem Einzug war es dann soweit ...
DAS ERSTE EI LAG IM NEST.
Ich tanzte im Hühnerstall einen Freudentanz und war die glücklichste Hühnermutti der Welt.

Es war zwar zum Vergleich eines gekauften Ei's wirklich klein,
aber das war uns sooooo egal.
Mittlerweile legen unsere 5 Hühnerdamen jeden Tag ein Ei und die sind richtig GROSS





Mittwoch, 12. März 2014

Vogeltränke

Die wärmende Märzsonne tut auch unseren Hühnern gut. Sie scharren den ganzen Tag im Garten umher und suchen nach ihren Lieblingswürmern ... das macht durstig und da schmeckt das Regenwasser aus der Vogeltränke besonders gut.