Montag, 14. April 2014

Giersch

Obwohl das Wetter nach wie vor kein so
angenehmes Gartenwetter ist, habe ich mich entschlossen
zwischen den ** Regenwolkenlücken**  im Blumenbeet
ein wenig für Ordnung zu sorgen.
Jetzt ragen alle Pflänzchen schon so weit aus der Erde,
dass man sofort erkennen kann, was Unkraut ist und was nicht ...
Besonders gut kann man zur Zeit den GIERSCH erkennen.

Ich habe ihn aus Protest nicht fotografiert ... 
JA, er ist ein wohlschmeckendes Wildgemüse, 
aber ich empfinde ihn nur als lästiges Unkraut. SO !!!
Er breitet sich überall wuchernd aus 
und lässt sich kaum bekämpfen. 
Bleibt nur ein Würzelchen im Boden hat man verloren, 
denn Giersch regeniert sich sehr, sehr schnell.

Also habe ich mich mit speziellen *Werkzeug* ans Buddeln gemacht.
Die Hühnis wollten mir ungedingt helfen.
Jedoch hätten sie voller Tatendrang nicht nur den Giersch,
 sondern auch all die anderen kleinen Pfläzchen ausgebuddelt.
Also ging es ab in den Hühnerstall.
  
Hinter ihrem Zaun haben sie mich und mein Tun
natürlich ganz GENAU beobachtet.
 Herrn Schmidt ließ meine Plagerei ziemlich kalt ... 
er residierte königlich auf unserem Gartentisch und meditierte.
Die Plagerei hatte natürlich auch sein Gutes ... ich habe viele kleine Ablegerpflänzchen für meine Arbeitskollegin ausgraben können. 
Sie ist umgezogen und möchte nun ihren Garten anlegen ... 
da kommen die Pflänzchen gerade recht.
 
Und wisst ihr was ---
als ich nach fast drei Stunden 
mit meiner Gierschgrabung fertig war 
und ich dieses Bild vor Augen hatte,
 wusste ich wofür man all die Arbeit auf sich nimmt ...



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