Samstag, 31. Mai 2014

Zeigt her Eure Gärten!

Was für eine wundervolle Idee von Michéle und Mila ...
 
So lernen wir Gartenverrückte uns alle endlich einmal kennen ...
Mein Gartenparadies befindet sich in der Nähe von Potsdam
 und ich lade euch herzlich auf einen Rundgang ein.
 Ach so ...  ich darf nicht vergessen zu erwähnen, 
   dass nicht nur mein Mann und ich hier wohnen,
sondern selbstverständlich auch Herr Schmidt - unser Kater,
sowie unsere 5 Hühnerdamen 
Rosalie, Schneewittchen, Nummer 5, The Queen und Miss Marple
 
und Nachbars Hund Shakira.
Mein Garten macht mich stolz 
und gibt mir ein Gefühl des Glücklichseins, ... 
wisst ihr was ich meine ???
Aber natürlich ... denn sonst würdet ihr nicht hier sein.
Oft werde ich gefragt, 
ob die Pflege des Gartens und der Tiere nicht auch sehr viel Arbeit 
und irgendwann nur noch Plagerei ist.
 
Ich lächle dann und fange an 
von unserem Leben mit den Hühnis zu erzählen,
 dass sie z.B. sehr gerne auf unserer Terrasse flanieren
und sich dabei überhaupt nicht um irgendeine Etikette scheren
oder dass Herr Schmidt ein Genießer ist
und unsere Shakira sehr sehr gerne die Hühnerschale ausleckt
und sich deshalb immer wieder heimlich
 in den Hühnergarten schleicht.



Wegen all dieser schönen Momente,
 nehme ich die viele Arbeit gern in Kauf ...

und genieße das euch sicherlich bekannte wohltuende Gefühl,
 welches sich nach getaner Arbeit einstellt.
Hoffentlich bis bald, eure Dany

Gießkanne

Schaut mal was ich neulich im Staudenbeet entdeckt habe ... 
Ein Tränendes Herz ...
und dieses Tränendes Herz wächst nicht einfach so im Staudenbeet.
NEIN es schlingelt aus einer alten Zinkgießkanne heraus.
Das nenne ich Überlebenswillen, 
denn als mein Mann mir im Januar 
diese schöne alte Kanne mitbrachte,
stellte ich sie ---
NATÜRLICH mit der Gewissheit, dass dort an dieser Stelle kein
 Pflänzchen im Frühjahr wachsen wird,
--- ins Staudenbeet.
Das stellte sich nun als Irrtum heraus.
Unter der Kanne schlummerte ein tränendes Herz. 
Ein Teil wächst nun neben der Kanne und ein Teil wächst durch einen Spalt im Kannenboden.
Für mich ein kleines Pflanzenwunder
Ich wünsche euch ein sonniges Wochenende.

Donnerstag, 22. Mai 2014

Vogelnest

Was soll ich davon halten ...
ein wundervoll erschaffenes Vogelnest und mitten drin ein zierliches, hellgrünes, aufgeplatzetes Vogelei.
 Von den Vogeleltern, geschweige denn dem Vogelkinde keine Spur.
War das Küken schon flügge
und der Rundumversorgung überdrüssig
oder ist gar ein fürchterliches Unglück passiert
 und ein anderes Vogeltier zerstörte das junge Familienglück?
Herr Schmidt ist außen vor, denn all unsere Nistkästen
 und von uns entdeckten Vogelnester
haben einen Katzenschutz.
Also ich bin fest davon überzeugt, dass hier ein regulärer Auszug stattfand.
So wie bei all unseren anderen Vogelwohnungen.

In diesem Jahr sind alle von Meisen bewohnt.
So leben wir zur Zeit also in einem reinen Meisenwohnviertel
in dem allerhand los ist.

Jeden Morgen sieht es unter den 7 Wohnungen so aus ...
Reichlich Nistmaterial, welches über Nacht aus der Vogelwohnung 
geschmissen wurde,
 verteilt sich unübersehbar im Garten.
 Denn ...
man benötigt Platz ...
 und zwar jede Menge ...
Schaut mal warum ...
 Genau ... die pupertierenden Jungvögel planen ihren Auszug,
denn allmählich wird es zu eng in der Wohnung.
Daher also auch die nächtlichen Entrümplungsaktionen.
So entsteht Platz und Raum für die so wichtigen Flugübungen.

Immer öfter kann man nun die jungen Köpfchen an der Wohnungstür erkennen.
Neugierig und ganz aufgeregt kucken sie kurz
in die weite Welt hinaus und schwupps sind sie
auch schon wieder verschwunden.

Schade, dass unser Meisenviertel bald verweist sein wird ...
An die Ruhe und Ordnung muss ich mich dann erst wieder gewöhnen.

Samstag, 17. Mai 2014

Azaleen

Ich habe zwar nur zwei Azaleensträucher,
aber die haben es in sich ...
 Jede einzelne Blüte streckt sich dem Betrachter entgegen,
 als hätte sie die Befürchtung, man könnte sie übersehen.
Ich mag nicht nur die leuchtenden Farben der Blüte, 
sondern auch ihre Beschaffenheit.
Findet ihr nicht auch, dass die Blütenblätter 
wie Seidenpapier aussehen?
Durchsichtig könnte man meinen.
 
Der gelbe Azaleenstrauch ist größer und
die Beschaffenheit der Blüte nicht so ganz filigran, 
dennoch sehr edel.
Schade, dass ihre Blüten meist im Mai verblühen ...
Von mir aus könnten sie bis in den September hinein strahlen.
Ich wünsche euch eine sonnenreiche Woche ...bis bald.

Montag, 12. Mai 2014

Hühnerfrühstück

  Während Erwin heute morgen die ersten Sonnenstrahlen sichtlich genoss ging ich in den Hühnerstall, um unseren 5 Damen das Frühstück zu servieren.
Eingeweichtes Brot, Haferflocken und kleingeschnittendes Obst ... ja wir meinen unsere Hühnis
sollen gesund leben.
Die 5 Damen sind da jedoch ganz anderer Meinung ... nachdem sie das Futter *durchsuchten* schauten sie mich
fassungslos an ...
 
Was soll das denn ... Bitte schön ...
Immer dieses gesunde Zeug ...
Wo bleiben denn die Wurst- und Fleischstückchen hää ?!
Und überhaupt wo sind die leckeren Katzenfutterstücken die Herr Schmidt extra für uns NICHT aufgefressen hat?
Also damit du das ein für alle Mal weißt ... die Vegetarierkost kannst du für dich behalten ... wir suchen dann lieber selbst nach Regenwürmer und all den anderen Köstlichkeiten ... SO

Tja es sind halt kleine Diven ...

Freitag, 9. Mai 2014

Gartenstuhl

Mein Mann weiß was mein Herz höher schlagen lässt. 
Gestern kam er mit diesen alten Gartenstuhl an.

Ihr müsst wissen, dass ich ein Faible für alte Dinge  habe ...  
vielleicht weil sie uns Geschichten erzählen
und sie es wert sind inne zu halten, 
gerade in unserer schnelllebigen Zeit.
Dieser Stuhl könnte zum Beispiel 
in einem Schrebergarten *gelebt* haben. 
Die Woche über war es recht still und ruhig um ihn herum ... 
ab und zu gesellte sich eine Blaumeise zu ihm 
und in der Dämmerung konnte er einen Eichkater beobachten, 
der eifrig Haselnüsse für seinen Wintervorrat sammelte.
Zum Wochenende aber wurde es stets turbulent, 
denn Oma und Opa Krause sowie ihr Enkelkind
verbrachten die Wochenendzeit immer in ihrem Schrebergarten. 
Oma Krause holte den kleinen Gartenstuhl aus der Laube,
stellte ihn unter den alten Kirschbaum
und hübschte ihn mit einem selbstgenähten Kissen auf.
Wenn sie zum Nachmittag hin in der Laube verschwand,
 um Kaffee zu kochen,
nutzten Opa Krause und der kleine Fritzi die Gelegenheit
 und gebrauchten den Gartenstuhl als Steighilfe,
 damit sie an die leckeren Kirchen herankamen. 
Das war jedesmal riskant, denn ein Brettchen der Sitzfläche war brüchig und  locker.
(Vielleicht fehlt deshalb nun dieses Brettchen.)

 Aber Oma Krause hat nie etwas bemerkt und so saßen alle drei stets zur Kaffeezeit unter dem alten Kirschbaum, tranken ihren Kaffee und genossen das Schrebergarten-Leben.
Ja, so könnte es gewesen sein ...



Montag, 5. Mai 2014

Geduld, Geduld

So sah der Steingarten vor ca. 4 Wochen aus ...
 auch schon recht ansehnlich ... 
aber irgendwie fehlte da noch etwas ...
Genau, ihr habt Recht -- die Farbvielfalt.
Ich verordnete mir also Geduld und jetzt zahlt sich diese aus.

Schaut mal ...
hellblau, lila, sonnengelb, pink, blau --- alle Farben sind vertreten.

 
Steinbrech --- von dieser Pflanzengattung gibt es bis zu 480 Arten.
Zwei davon habe ich im Garten. 
Das reicht, den Rest schaue ich mir nämlich gerne in den Alpen an ;)
 
Roter Günsel - einer meiner Lieblingsbodendecker. 
Die lilafarbenden Blätter sind schon eine Zierde ansich. 
Jedoch mag ich die blaue Blüte genauso gern. Ach ... und die Bienen übrigens auch.
 Steinkraut
Wenn ich den Steingarten vom Unkraut befreie 
nasche ich zu gerne von den Zier-Erdbeeren.
 Die Früchte sind recht klein,
 -- da bei der Züchtung mehr Wert auf die 
schmückenden Blüten gelegt wurde --
aber sie schnmecken zuckersüß... mh.

 
Storchenschnabel
 Nelken
 Noch sind zwischen den Pflanzen vereinzelte Lücken, doch schon im nächsten Jahr werden diese verschwunden sein. Dann wird der ganze Steingarten ein Blütenmeer sein ... 
Na ihr wisst schon ... ich übe mich bis dahin in Geduld :-)