Donnerstag, 22. Mai 2014

Vogelnest

Was soll ich davon halten ...
ein wundervoll erschaffenes Vogelnest und mitten drin ein zierliches, hellgrünes, aufgeplatzetes Vogelei.
 Von den Vogeleltern, geschweige denn dem Vogelkinde keine Spur.
War das Küken schon flügge
und der Rundumversorgung überdrüssig
oder ist gar ein fürchterliches Unglück passiert
 und ein anderes Vogeltier zerstörte das junge Familienglück?
Herr Schmidt ist außen vor, denn all unsere Nistkästen
 und von uns entdeckten Vogelnester
haben einen Katzenschutz.
Also ich bin fest davon überzeugt, dass hier ein regulärer Auszug stattfand.
So wie bei all unseren anderen Vogelwohnungen.

In diesem Jahr sind alle von Meisen bewohnt.
So leben wir zur Zeit also in einem reinen Meisenwohnviertel
in dem allerhand los ist.

Jeden Morgen sieht es unter den 7 Wohnungen so aus ...
Reichlich Nistmaterial, welches über Nacht aus der Vogelwohnung 
geschmissen wurde,
 verteilt sich unübersehbar im Garten.
 Denn ...
man benötigt Platz ...
 und zwar jede Menge ...
Schaut mal warum ...
 Genau ... die pupertierenden Jungvögel planen ihren Auszug,
denn allmählich wird es zu eng in der Wohnung.
Daher also auch die nächtlichen Entrümplungsaktionen.
So entsteht Platz und Raum für die so wichtigen Flugübungen.

Immer öfter kann man nun die jungen Köpfchen an der Wohnungstür erkennen.
Neugierig und ganz aufgeregt kucken sie kurz
in die weite Welt hinaus und schwupps sind sie
auch schon wieder verschwunden.

Schade, dass unser Meisenviertel bald verweist sein wird ...
An die Ruhe und Ordnung muss ich mich dann erst wieder gewöhnen.

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